Montag, 11. Juli 2016

Erlebnisbericht: Kabinett-Séance mit K.M. in H., 18.06.16

Ein Jahr ist es her, dass ich zu Gast war bei einer Privat-Séance des Tiefentrance Mediums K.M. Damals hatte die Kontroll-Persönlichkeit ‘Hans’ angekündigt, dass sich die Vollmaterialisationen von sogenannten Phantomen weiter entwickeln würden. Er hatte nicht zu viel versprochen, wie sich im Laufe der Sitzung im Juni 2016 zeigen sollte.

Die Vorbereitungen

Am grundsätzlichen Ablauf der Vorbereitungen zur Séance hatte sich gegenüber den vergangenen Jahren nichts geändert. Wie immer trafen wir uns im elterlichen Wohnzimmer zu einer kurzen Vorstellungs- und Besprechungsrunde. Da sich die meisten Sitzer bereits kannten, fielen lange Erklärungen und Fragen zum Ablauf der Séance oder zu den zu erwartenden Phänomenen weg. Es herrschte eine gelassene Stimmung unter Freunden und Vorfreude auf die folgende Sitzung. Perfekte Voraussetzungen für eine reichhaltige Séance.

Nach der Begrüßung und Vorstellung gingen wir auch schon in den Séance-Raum im Keller des Hauses. Wie gewohnt wurden alle Teilnehmer abgetastet und mit einem Metall-Detektor untersucht bevor wir den Raum betreten durften. Danach konnten wir uns einen der freien Stühle auswählen, die in einem großen Oval aufgestellt waren. Das Kabinett bildete eine Spitze des Ovals. Eine Korrektur wurde dann aber doch noch vorgenommen. Es sollten immer im Wechsel ein Mann und eine Frau nebeneinander sitzen. Dies ist eine bekannte ‘Regel’ für den Aufbau eines Zirkels, wie sie bereits vor hundert Jahren in der einschlägigen Literatur Erwähnung fand.

Als alle ihren Platz gefunden hatten, warteten wir noch einige Minuten auf das Medium. Dieses hatte sich bereits eine halbe Stunde zuvor zurückgezogen um sich mit der ihm eigenen holotropen Atemtechnik auf die Sitzung vorzubereiten. Als es den Raum betrat begrüßte es uns noch einmal und zog sich ins Kabinett zurück. Als Kontrolleure dieser Sitzung hatten sich die Frau und die Mutter des Mediums zur Verfügung gestellt, die nun links und rechts direkt neben dem Kabinett saßen
Die beiden sollten die so genannte Haltekontrolle durchführen, bei der das Medium von den Kontrolleuren jeweils links und rechts an Händen und Beinen gehalten wird. In einer noch gesteigerten ‘Super-Kontrolle’ greift einer der Kontrolleure zusätzlich noch über das Medium zum anderen Kontrolleur um auch dessen Position zu sichern. Diese Haltekontrolle sollte auch dieses Mal immer wieder während der Sitzung und vor allem während die Phänomene im Raum stattfanden zur Anwendung kommen.

Beginn der Seance: Erste Steine und ein Geistlein

Das Licht wird ausgeschaltet und wir sitzen in völliger Dunkelheit auf unseren Plätzen. Das Medium spricht eine Affirmation und bittet um Schutz für die Sitzer, positive Zusammenarbeit mit der geistigen Welt und reichhaltige Phänomene. Dann beginnt es mit der hechelnden Stoßatmung, mit der es sich in den Zustand der Tiefentrance versetzt. Es dauert nur kurze Zeit, dann hören wir wie kleine Gegenstände auf den Boden fallen. Wie sich später herausstellen wird, sind wieder gleich zu Beginn der Sitzung kleine kristallene Steinchen in den Raum gefallen.

Der Einstieg in die Trance dauert nur ein paar Minuten und die Kontroll-Persönlichkeit ‘Hans Bender’ meldet sich mit gut verständlicher Stimme aus dem Kabinett. Nach einer herzlichen Begrüßung der Sitzer und einigen einleitenden Worten äußert sich der Geist zu den soeben apportierten Kristallen:

Mit meinem Eintreffen auf eurer Ebene entladen sich die guten, positiven Gedanken, so wie ihr es in unserer Lehre schon immer und immer wieder hört. Es materialisieren sich unsere guten und positiven Gedanken und Impulse euch gegenüber in Form von Objekten. Diese Objekte liegen nun materialisiert im Moment meines Kommens zu euren Füßen.

J.M. soll die ersten Steine einsammeln. Dafür benutzt sie die Taschenlampe und sucht die im Raum verteilten Objekte um sie uns dann kurz aus der Nähe zu zeigen. Es sind farbige, mittelgroße Kristalle in verschiedenen Formen und Schliffen. Später soll entschieden werden, was mit den Steinen geschehen soll. Hans macht während der Präsentation der Steine ein paar Scherze. Die Stimmung ist wunderbar und wird durch die professorale aber freundliche und  großväterliche Ausdrucksweise des Geistes noch unterstützt.

Wir werden heute wieder das Eine oder Andere mit euch teilen. Doch ganz zu Beginn steht jenes Spiel der Kraft, jenes Ablassen auch durch eure innere Bereitschaft etwas zu geben in den Prozess. Das wird dann von euch abgeschöpft und eingegeben in eine andere Form systemischer Feldenergie, die da ganz beruht auf den elektromagnetischen Körperpotenzialen jedes Einzelnen. Die einzelnen Organe repräsentieren große Zonen kraftvoller elektromagnetischer Energie. Diese werden verknüpft zu einem fluktuierenden Feld elektromagnetischen Hintergrundes. Auf diesem Hintergrund stabilisiert sich das sogenannte ektoplasmische Empfängerfeld wesentlich einfacher. Jenes superfeine Empfängerfeld in dem sich dann die informellen schon spirituellen Potenziale derer, die hier im Raume sind, einfangen lassen, reflektiert werden, gespiegelt werden, und dann für kurze Zeit im Seanceraum Form annehmen.

Um dieses Feld aufzubauen bedarf es unseres Gesanges und so sollen wir dann auch gleich anfangen zu singen und uns dem Prozess hingeben. Dabei soll es dann bereits zu den ersten Affektierungen der Rasseln kommen, welche, wie in den vorangegangenen Séancen, auf einem Eimer in einer Entfernung von ca. 2 Metern gegenüber dem Kabinett aufgestellt wurden.

Und tatsächlich dauert es nicht lang und wir können die Instrumente klingen hören. Während die Instrumente rasseln wird das Medium von den Kontrolleuren gehalten, sodass klar ist, dass nicht das Medium aufgestanden und zu den Objekten gegangen ist, um diese selbst zum klingen zu bringen.

Diese Demonstration der körperlichen Unabhängigkeit des Mediums scheint Hans sehr wichtig zu sein und ich habe den Eindruck, als wolle er damit eindeutig klarstellen, dass hier keine Tricks angewandt, sondern dass die Instrumente auf der anderen Seite des Zirkels tatsächlich durch ektoplasmische Einwirkung zum rasseln gebracht werden. Wahrscheinlich soll sich das Erleben dieser ersten, unter Kontrolle des Mediums stattfindenden, paranormalen Phänomene derart positiv auf die Sitzer auswirken, sodass die folgenden außerordentlichen Geschehnisse leichter oder besser vom kritischen Verstand akzeptiert werden können und sich diese dadurch wiederum leichter entwickeln können. Eine positiv emotionale Rückkopplung zwischen den Sitzern und den geistigen Potenzialen, die sich gegenseitig bedingen und verstärken! Zum Schluss dieser Demonstration fallen die Rasseln sogar von dem kleinen Eimerchen herunter. Auch sehen wir während des Gesangs bereits erste Lichtphänomene vor und über dem Kabinett: Grünliche Lichter von der Größe einer Zigarettenschachtel, die sich langsam mal hier hin, mal dort hin bewegen. Sie bleiben aber die ganze Zeit in der unmittelbaren Nähe des Kabinetts. Manchmal scheinen sie sogar im oder hinter dem Kabinett zu verschwinden. Das ist aber in der Dunkelheit nicht eindeutig auszumachen.

Es werden aber nicht nur die Instrumente bewegt, sondern wir hören gleichzeitig auch Schritte im Raum. Hans kommentiert die Schritte: Es sei eher selten, dass andere Geistwesen in den Séanceraum kommen. Wenn sie es aber täten, wäre dies nicht ohne Grund. Meistens wäre eine sogenannte Fokusperson im Raume, für die  sie sich generieren würden und für die sie eine Botschaft in Form einer Berührung hätten.
Dieses Mal sei es ein Junge von ungefähr zehn Jahren.

Hans fordert das Geisterkind auf zu demjenigen zu gehen, den es berühren möchte. Dabei hören wir das Geistlein innerhalb des Zirkels auf und abgehen. Die Schritte sind langsam und klingen hölzern. In einer Séance im vergangenen Jahr, konnten wir auch bereits Schritte im Raume hören. Damals klang es jedoch so, als würde jemand barfuß zwischen den Sitzern auf und ab gehen. Jetzt kann ich hören, wie das Wesen sich mal weiter entfernt und dann wieder in meine Richtung kommt. Einmal klingt es so, als würde der Geist direkt vor mir zum stehen kommen.
Dann melden sich zwei Teilnehmer, die mir gegenüber sitzen, dass sie berührt worden seien. Danach sind keine weiteren Schritte mehr zu hören.

Immer wieder Apporte

So singen wir weiter um die Energie wieder aufzubauen, die nach Hans Aussage in Folge dieser ersten Materialisation etwas abgebaut sei. Nach ein paar Minuten soll das Rotlicht eingeschaltet werden und T.D. wird gebeten sich vor das Medium zu setzen. T.D. soll nun zuerst die Hände und Arme des Mediums untersuchen und dann ihre Hände unter die seinen halten. Dann beginnt es zu stöhnen und zu pressen und nach ein paar Sekunden fällt  ein Gegenstand direkt  in T.D.s Hände. Es sei ein Geschenk für ihre Bemühungen, welchen sie sich unterzogen hatte, anderen Menschen zu helfen.

Eine Prayerbox apportiert aus der Hand des Mediums als Geschenk für T.D.


Als T.D. sich gerade wieder auf ihren Platz setzen will, sollen wir alle schnell zum Medium kommen. Noch während wir aufstehen und nach vorne treten, hören wir schon kleine Steinchen zu Boden fallen. Aus allen Öffnungen des Kopfes kommen nun für uns alle sichtbar kleine Steinchen hervor: aus den Augen, dem Mund, der Nase und den Ohren fallen sie zu Boden. Das Medium schüttelt dabei den Kopf, so als wolle es die Steine auf diese Art aus dem Kopf hervor schleudern. Besonders eindrücklich ist wieder das Hervorkommen relativ großer Kristalle aus dem unteren Augenlid des Mediums.
Nach dieser Episode soll J.M. die Steinchen einsammeln, welche im ganzen Raum verteilt auf den Boden liegen (ca. 30 Stück).

Danach soll das Rotlicht etwas heller eingestellt werden und das Medium fragt die Namen der einzelnen Sitzer nach einander ab. Bei einer Sitzerin hält es inne und ein weiteres Objekt fällt in die Hände der Sitzerin (eine indische Figurine).
Nun zieht sich das Medium ins Kabinett zurück und das Licht wird wieder ausgeschaltet.


Indische Figurine aus der Hand des Mediums apportiert als Geschenk für eine Sitzerin


Immer wieder werden wir gefragt, wo unsere Grenzen sind beim Produzieren von Objekten. Wir erweitern Schritt für Schritt die Möglichkeiten der Materialisierung natürlicher Formationen im Medium. Dies ist nun eine andere Form der natürlichen Formation. Sie besitzt interessante Eigenschaften und diese haben wir angewendet auch um dem Gesetz der Ausbalance ein wenig Genüge zu tun da wir uns ja hier und heute in der westlichen Hemisphäre befinden, im schönen Deutschland uns befinden. In Reminiszenz an dieses schöne Land möchten wir auch der hiesigen Religion eine Aufwartung machen. Diese eigentlich großartigen Potenziale, die dem Menschen über tausende von Jahren an die Hand gewachsen sind, diese enormen Schirme, auf die die ganze Menschheit ihre Hoffnungen und Träume darauf projiziert und das macht die Religion zu einem enorm mächtigen Werkzeug.

Während dieser Rede von Hans hören wir, wie immer wieder kleine Gegenstände zu Boden fallen. Der Geist muss die Rede auch immer wieder unterbrechen, da die kleinen Gegenstände scheinbar wieder aus dem Kopf des Mediums kommen. Als Hans mit der Ansprache zum Ende gekommen ist, soll J.M. die soeben apportierten Objekte einsammeln. Wieder schaltet sie dazu die Taschenlampe ein und holt die kleinen Objekte vom Boden aus dem Kabinett hervor.

Es sind kleine perlmuttfarbene Münzen oder Knöpfchen. Darauf zu sehen ist das bekannte Motiv der ‘Schwarzen Madonna’, die in ihrer rechten Hand einen Stab und auf ihrem linken Arm ein Kindlein hält. Jeder der Anwesenden Sitzer bzw. die jeweiligen Gruppen sollen eine dieser Münzen erhalten. Sie seien mit starker spiritueller Kraft aufgeladen und sie würden uns als eindeutig dem ‘Kristallinen Netzwerk’ zugehörig ausweisen.

Perlmutt-Plättchen mit 'Schwarzer Madonna'


Der Torwächter spricht zu uns

Noch während wir uns über dieses Geschenk freuen, meldet sich Hans wieder aus dem Kabinett:

Heute möchte ebenfalls der speziell für diese Gruppe zuständige Torwächter zu euch sprechen. Dies ist ein Wesen außerirdischer Natur, ungefähr 6000 Jahre alt. Unter seiner Schirmherrschaft bedienen die Menschen sich der Möglichkeit durch die dimensionalen Tore zu schreiten, wobei er immer an eurer Seite steht und die Bedingungen dafür unter Kontrolle hat… aber das soll er euch selber sagen. Wir können nicht genau sagen, zu welchem Umfang er deutsch sprechen wird. Sollte er in seiner natürlichen Form des Sprechens unverständlich bleiben, werden wir dann danach Ihnen die Inhalte mitteilen. Der Operateur möchte aber unbedingt heute persönlich sprechen. Und wir hoffen sehr, dass er verständlich ist.

Das freut mich besonders, da es eher selten ist, dass sich andere Wesenheiten stimmlich über das Medium ausdrücken. Zumindest in den Sitzungen, denen ich bisher beiwohnen konnte. Außerdem hatte ich bereits von einer vorangegangenen Sitzung gehört, bei der sich dieser Torwächter gemeldet hatte und insgeheim hatte ich gehofft, dass er sich auch in unseren Sitzung melden wird.

Während wir singen erscheinen immer wieder die grünlichen Lichter vor dem Kabinett. Bereits nach kurzer Zeit meldet sich eine ganz ungewöhnliche Stimme. Zuerst kann ich nur ein gurgeln und blubbern hören, so als hätte das Medium Wasser im Mund, oder als würde es durch eine Art wässrigen Filter sprechen. Der erste Satz ist völlig unverständlich, doch bereits der zweite Satz ist für uns zu verstehen. Mit fester Stimme spricht das Wesen zu uns:

Liebe Freunde, mein Name ist P’taah und auf Erden nennt man mich so, weil zu meinen Aufgaben die Torwacht gehört. In meinem Namen spiegelt sich das Öffnen einer Türe wieder. In den beiden Konsonanten P und T und dann dem folgenden AAH das Bedienen des Mechanismus einer Türe die sich dann öffnet und sich dann das dahinter liegende sich enthüllt in einem AAH! P und T stehen für die Bedienung des Mechanismus und das AAH ist die Öffnung der Tür. P’taah! Ich bin der Torwächter. Ich öffne die Türen liebe Freunde zwischen den dimensionalen Ebenen. Verstehen Sie das liebe Freunde?
Meine Hauptaufgabe besteht normalerweise darin Raum-Zeit-Paradoxi zu verhindern, sollten sie im Rahmen dieser interdimensionalen Kommunikation passieren. Verstehen Sie mich liebe Freunde?
Raum-Zeit-Paradoxi treten immer wieder auf, da Gruppen mit verschiedenen zeitlichen Hintergründen in die Kommunikation eintreten können oder eingreifen können. In diesen Fällen möchten wir das Tor, das ich bewache sozusagen, schließen.

P’taah richtet auch noch einige persönliche Worte an uns und spricht über aktuelle Entwicklungen in der spiritistischen Szene. Dann verabschiedet er sich und die Kommunikation mit ihm ist beendet. Wir beginnen wieder zu singen und es bilden sich neue Lichtphänomene vor dem Kabinett.

Nach ein paar Minuten des Gesangs teilt Hans uns mit, dass der Torwächter ein Objekt zurückgelassen hat. Es ist ein grüner Aktivierungsstein, der ein Geschenk für die Mutter des Mediums ist. Der Stein lag nach der Ansprache des Torwächters einfach auf dem Boden mitten im Kreis der Sitzer. Niemand hatte diesen Apport mitbekommen und so war die Überraschung groß, als wir den Stein dort liegen sahen.

Der große grüne Aktivierungsstein des Torwächters neben weiteren Apporten


Das ätherische und das krude Ektoplasma

Nachdem der Stein geborgen ist, folgen noch ein paar Minuten des Gesangs. Dann fragt uns Hans, ob wir wissen, was eine ektoplasmische Rute ist. Wir sind uns nicht sicher, was er meint und so erklärt er uns, es sei eine Versteifung ektoplasmischen Materials. Im folgenden Experiment soll Ektoplasma generiert werden und in Form einer Rute in den Raum anwachsen.

Hans bittet uns zum Energieaufbau um eine weitere Minute Gesang, dann wird das Kabinett geöffnet und das Rotlicht eingeschaltet. Unter lautem Stöhnen und Geschrei des Mediums wächst vor unseren Augen eine ungefähr armdicke weiße Säule vom Schoß des Mediums langsam nach oben an die Decke. Wie eine Antenne oder wie der Fühler einer Schnecke wird die Rute immer länger. Das Material kann ich nicht wirklich beschreiben. Mal sieht es stoffartig aus, dann wieder nebelartig. Allerdings sitze ich auch etwas weiter weg vom Medium und das Rotlicht ist nicht besonders hell. Das gesamte Gebilde ist ungefähr so hoch wie ein ausgewachsener Mensch und ragt vom der Hüftgegend des Mediums bis in die Mitte des Zirkelt hinein. Hier muss eine große Menge ektoplasmischen Materials gebildet worden sein, um solch ein großes Gebilde produzieren zu können.
Dann klopft das Medium mit dem Schuh auf den Boden und das Rotlicht wird wieder ausgeschaltet.

Die ektoplasmische Rute; künstlerische Darstellung von T.D.

Haben Sie alle den enormen Auswuchs gesehen?
Liebe Freunde, wie sie vielleicht alle erkennen konnten, handelte es sich bei dem eben dargestellten Ektoplasma um das sogenannte ätherische Ektoplasma. Jenes, das an der Oberfläche liegt zwischen exakt den beiden dimensionalen Räumen, die Sie und wir bevölkern.
Können Sie sich daran erinnern, dass es unter dem ätherischen Ektoplasma eine weitere Form ektoplasmischen Auftretens, eine weitere Form des ektoplasmischen Aggregatzustandes existiert?
Unterhalb bzw. hinter dem feinen, ätherischen Material, dass die vielen spirituellen Signale im Raume, in den vielen Sitzungen, die Kai Felix gibt, auffängt und die dann in Berührungen im Raume münden und enden. Der feine Empfang bedarf besonders feiner Verästelungen. Wie oft haben wir Ihnen diese Verästelungen schon gezeigt innerhalb des Materials wenn wir es für Sie gestrickt haben?  Sie mögen sich vielleicht erinnern.
Das repräsentiert die feine Natur, diese Ebene des Ektoplasma. Darunter angeordnet  ist etwas, dass wir das krude Ektoplasma nennen. Eine wesentlich dichtere Form, die weniger in der Lage ist vielfältige spirituelle Signale zu empfangen als angesammelte und komplettierte Potenziale zu beherbergen und zu ummanteln. 
Wir möchten gerne heute in einem Versuch krudes Ektoplasma produzieren und… es ist nicht wirklich eine Fortsetzung des im Basler PSI Verein Gezeigten. Es ist eine Variation davon. Wir möchten möglichst progressiv und unabhängig diese Schöpfung zum Erfolg führen. Und um das tun zu können ist diese Stufe ein unablässiges Experiment und ich frage Sie nun, möchten Sie daran teilhaben?

Natürlich bejahen wir seine Fragen und beginnen mit weiterem Gesang. Vor einigen Wochen hatte sich während einer Sitzung beim Basler PSI Verein zum ersten Mal die Vollmaterialisation einer kompletten Gestalt gezeigt. Damals kam die in Ektoplasma gehüllte Erscheinung aus dem Kabinett heraus und bewegte sich autark. Wieder erscheinen die Lichter vor dem Kabinett; manchmal drei Erscheinungen auf einmal.

Nach kurzer Zeit des Gesangs kommt aber nicht die angekündigte Materialisation, sondern Hans sucht sich noch einmal zwei Sitzer aus, geht im Rotlicht zu ihnen und apportiert einen weiteren Gegenstand in ihre Hände. Beim Erscheinen des Objektes aus den nach unten geöffneten Händen des Mediums blitzt ein helles Licht auf. Da ich ziemlich nah am Geschehen sitze, kann ich diesen Apport bzw. den Lichtblitz sehr gut beobachten. Es sieht aus, wie ein Faden gleißend weißes Licht; ein Blitzlicht, wie von einer Fotokamera. Da diese Episode jedoch im Rotlicht stattfindet, kann ich sehen, dass das Medium nichts in der Hand hält oder bei sich trägt. Bei dem apportierten Objekt handelt es sich um einen goldfarbenen Anhänger in Kreuzform. Er ist ziemlich groß und relativ schwer für einen Anhänger.


Der Kreuz-Anhänger. Ebenfalls eine Handmaterialisation als Geschenk für ein Pärchen

Detailansicht des Anhängers mit den Perlmuttplätchen und verschiedenen Augenapporten im Hintergrund

Nun sollen wir mit unserem Gesang fortfahren. Das Medium zieht sich wieder ins Kabinett zurück und das Licht wird ausgeschaltet. Nach ein paar weiteren Minuten wird das Kabinett wieder geöffnet und uns wird eine große Menge Ektoplasma präsentiert, welche sich wieder  autark bewegt. Ein großer Batzen des Materials liegt vor dem Medium auf dem Boden.

Dann wieder Musik und Gesang. Zwischendurch weist uns Hans nochmal darauf hin, dass das Medium hinter der Erscheinung sitzt. Darauf sollen wir auch besonders achten. Bei der nächsten Öffnung des Kabinetts sehen wir etwas wie einen großen Reifen aus Ektoplasma am Boden liegen. Daraus steigt ein stoffartiges Dreieck empor und bewegt sich dabei auch. Aus meiner Perspektive sieht es tatsächlich wie eine klassische Geistererscheinung aus, wie man sie aus Film und Fernsehen kennt.
Dabei sieht man die Hände und Füße des Mediums frei und nicht in Verbindung mit der Erscheinung. Das Ganze dauert nur ein paar Sekunden, dann wird das Licht wieder ausgeschaltet.

Wenn dieser Abend sehr bald zu Ende ist freuen wir uns, dass schon bei den nächsten Gelegenheiten hoffentlich unsere Formen beginnen zu Ihnen zu sprechen.
Das krude Ektoplasma ist gerade zu… Lassen Sie mich folgendes Bild nehmen: wissen Sie, was eine Knoblauchpresse ist? Das krude Ektoplasma aus dem Medium zu befördern ist diesem Prozess nicht unähnlich. Das Medium ist dabei die Presse. Das Ektoplasma das Knoblauch. Nun, eigentlich ist keine Zeit mehr da um zu scherzen liebe Freunde.
Viele Dinge wurden heute Abend angesprochen und doch nicht vertieft. Doch das war auch fast nicht nötig, nur ganz wenige unter euch  die unser systemisches Konzept noch nicht kennen, die noch Teil werden müssen dieses wichtigen Feldes, das die Erde umspannt.
Der einzige Grund, die einzige Legitimation, die die Geisterwelt hier hatte sich den Menschen zu zu wenden. Nur der Mensch war wieder in der Lage so viel zu deuten und zu glauben dass unsere Hinwendung zu euch der persönlichen Befriedigung darüber gelten sollte, dass die Seele den Leib überlebt. Nein. Die einzige Legitimation ist das Überleben der Rasse Mensch, nicht des Einzelnen. Das Bewusstsein, dieses wundervolle Vehikel jedes Einzelnen; welche Tragödie wäre das  mit jedem Leben eins dieser wundervollen Vehikel fort zu werfen? Nein! Mit jenem Vehikel werdet ihr noch weite Reisen begehen, so wie ihr es bereits schon tut, nur noch nicht entsprechend freigeschaltet seid  in der Wahrnehmung sozusagen. So sagt der Mensch: versagen wir, versagt der Mensch. Der Mensch ist eine unablässige Kraft in der Ausbalance zwischen Gut und Böse im Kosmos. Er weiß zu unterscheiden zwischen den Kräften des Guten und des Bösen. Das macht ihn zu etwas Besonderen. Er existiert auf so viel verschiedenen Ebenen. Viele davon noch überhaupt nicht bedacht. Eure schöpferische Kraft liegt also weit jenseits eures eigenen Wissens und in ihr liegt unsere Hoffnung. Es bedarf in dieser universellen Sektion, die wir gemeinsam beleben, immer wieder eine Ausbalance zum Guten hin. Ja, überall dort, wo der Mensch systemisch eingebunden ist und in Zukunft eingebunden werden wird, existiert ein Verständnis von Gut und Böse. Und das ist Gut und das ist Schlecht so, denn auf unser aller Rücken kämpfen diese beiden Potenziale gegen einander und glaubet mir: die dunkelsten Kräfte haben dafür gesorgt, dass eine derartige Irritation im Moment in der spirituellen Szene stattfindet. Es bedarf nun allerdings auch der Notwendigkeit sich nicht auf diese Energie einzulassen, sondern mit all dem Wissen, dass ihr besitzt, fort zu schreiten und die kräftige und gute Seite weiterhin zu bedienen und zu pflegen und zu mehren.

Mit leiser Stimme verabschiedet sich Hans nun von uns und man merkt, dass die Verbindung zwischen Medium und Geist sich langsam auflöst. Die Stimme wird immer leiser und dann beendet J.M. die Sitzung mit einer weiteren Affirmation.

Schnell begeben wir uns wieder ins Wohnzimmer um über das eben erlebte zu sprechen und die Apporte zu bestaunen.


Alle Apporte des Abends


Kurz darauf kommt auch K.M. dazu. Er ist sehr guter Dinge, scherzt mit uns und bestaunt ebenfalls die schönen Objekte, die sich im Séance-Raum materialisiert haben.

Sonntag, 3. Juli 2016

Erlebnisbericht: Materialisations-Séance mit Mychael Shane beim Basler PSI Verein, 06.05.16

Anfang Mai war das Tiefentrance-Medium Mychael Shane zu Gast beim Basler PSI-Verein in der Schweiz. Ich hatte die Gelegenheit einer der Sitzungen beizuwohnen und konnte die physikalischen Phänomene, Materialisationen und Kommunikationen mit den Aufgestiegenen Meistern miterleben.

 



Die Vorbereitungen für die Seance

Um ca. 17 Uhr treffen wir in den Räumlichkeiten des BPV ein und werden herzlich von Lucius Werthmüller, Vorsitzender des Vereins, begrüßt.
Das Medium Mychael Shane trifft nur kurze Zeit später zusammen mit zwei Helfern, Cynthia und Sam, ein. In ungezwungener Art begrüßt das Medium die im Vorraum wartenden Sitzer und begibt sich dann in den anschließenden, großen Seance-Raum.

Wir Sitzer folgen kurz darauf und werden vor dem Betreten des Raumes abgetastet. Dies ist eine reguläre Vorsichtsmaßnahme, die verhindern soll, dass unerlaubte Gegenstände in den Seance-Raum gelangen, die das Medium gefährden oder die den Verdacht auf Betrug Vorschub leisten könnten.

In dem großen Raum ist ein Kabinett aus schwarzem Stoff an der Wand installiert. Die Stühle für die Sitzer sind dicht an dicht um das Kabinett herum aufgestellt, sodass sie zusammen einen großen Kreis bilden. Insgesamt nehmen an der Seance 29 Sitzer teil.

Als alle ihren Platz gefunden haben beginnt Mychael mit einer kurzen Einführung. Er erzählt, wie er zum physikalischen Mediumismus gekommen ist, aber auch, was wir in der Seance erwarten können. Kurz darauf beginnen wir auch schon mit den Vorbereitungen für die Sitzung.

In Mychaels Séancen benutzen die Geister zur Kommunikation die sogenannte Spirit Trumpet. Dies ist ein großer, spitzer Trichter aus leichtem Metall. Dieses Gerät nutzen die Geister beim sprechen als Schallverstärker. Im Verlauf der Séance werden uns die Spirits jedoch zeigen, dass ein solches Behelfsmittel eigentlich gar nicht nötig ist.

Eben eine solche Trompete steht bereits vor dem Kabinett. Sie ist am breiten Ende mit einem leuchtenden Klebeband markiert, sodass man später auch im Dunkeln sehen kann, wo sich das Instrument gerade befindet.

Der erste Teil der Sitzung wird in kompletter Dunkelheit stattfinden. Erst im zweiten Teil soll es im hellen Licht zu Materialisationen von Gegenständen kommen.

Für den ersten Teil werden, unter Zuhilfe nahme der zwei Begleiter von Mychael und Teilnehmern der Seance, Vorbereitungen getroffen, um Betrugsvorwürfe von vorne herein auszuschließen:

Mychael nimmt einen großen Schluck Wasser aus einer Tasse in den Mund. Dann wird ein großer Streifen Klebeband über seine Lippen geklebt. Dieser Streifen wird zusätzlich noch mit einem Filzstift an seinen Wangen markiert. Dadurch soll gewährleistet werden, dass niemand heimlich den Klebestreifen entfernt und später wieder anbringt. Nach dem ersten Teil der Sitzung wird der Klebestreifen dann gelöst und Mychael spukt die selbe Menge Wasser wieder in die Tasse zurück. Dadurch soll sichergestellt werden, dass nicht Mychael selbst die Stimmen erzeugt, die wir später hören werden.

Als zweite Maßnahme werden Mychaels Hände und Beine mittels Klettbändern am Stuhl befestigt, sodass auch physische Eingriffe durch ihn ausgeschlossen werden können. Würden diese Klettbänder während der Seance geöffnet oder entfernt, wäre dies für alle Anwesenden sehr gut hörbar.

All diese Maßnahmen werden von zufällig ausgewählten Sitzern durchgeführt: jemand überprüft die Menge an Wasser, die Mychael in den Mund nimmt, ein anderer befestigt das Klebeband über dem Mund und markiert es mit einem Filzstift; wieder ein anderer ‘fesselt’ das Medium an den Stuhl.

Nachdem alle Maßnahmen getroffen sind, werden die Sitzer durchgezählt. Im Laufe der Seance kann es sein, dass jemand von uns zum Kabinett gerufen wird. Um die Privatsphäre zu waren, werden dann statt der Namen nur die Nummern aufgerufen. So soll auch eine gewissen Zufälligkeit bei der Auswahl der jeweiligen Personen gewährleistet werden.

Nun wird das Licht ausgeschaltet und Sam beginnt die Seance mit einer Affirmation um uns und das Medium auf das Kommende vorzubereiten. Das Medium sitzt bereits im geschlossenen Kabinett.

Lasst uns gemeinsam tief einatmen,
wir zentrieren uns auf uns selbst.
Lasst uns miteinander über die göttliche Liebe verbinden,
lasst uns Liebe zum Medium und den heiligen Geistern senden,
lasst uns die Erfahrungen genießen, die von den Geistern und den Aufgestiegenen Meistern erzeugt werden.
Öffnen wir unsere Herzen und lasst es unsere Herzen spüren.

Und jetzt beginnen wir mit dem ‘Vater Unser’ und dann laden wir das Weiße Feuer und die Violette Flamme des Schutzes ein.

Wir sagen alle gemeinsam das Gebet auf. Danach spricht Sam beschwörend folgende Formel (jeden Satz drei mal):

Wir gebieten dem Weißen Feuer und der Violetten Flamme diesen Raum zu umgeben und zu schützen.
Nur Gott und seiner Güte ist es erlaubt hier zu sein.
Wir sind alle geschützt durch die Goldene Rüstung aus silbernem Licht.
Amen.

Dann sollen wir so lange gemeinsam OM singen (chanten), bis sich die Kommunikation mit den Spirits etablieren kann.


Meditationen mit den Aufgestiegenen Meistern

Nach knapp drei Minuten Gesang meldet sich eine sehr helle Stimme aus Richtung des Kabinetts. Ich kann sehen, wie die markierte Trompete vor dem Kabinett zu schweben scheint und hin und her bewegt wird.

Grüße an euch alle hier! Hört ihr mich? Liebt ihr mich?

Es ist eine sehr helle Stimme, die in einer Art ‘Singsang’ spricht. Sie scheint sehr vergnügt zu sein und spricht schnell aber verständlich zu uns. Die Trompete schwebt dabei vor dem Kabinett von links nach rechts und von oben nach unten, so als würde uns jemand winken. Als wir mit ‘Ja’ antworten, kichert die Stimme und sagt:

Ich liebe euch auch!

Heiteres Gelächter von den Sitzern. Es ist Lady Nada, die zu uns spricht.

Lasst uns beginnen, indem wir aufstehen.

Wir stehen alle von unseren Stühlen auf. Da wir erstmal nichts weiter hören, meint Lucius zu Lady Nada, dass wir nun alle stehen würden. Darauf hin kichert der Geist wieder und fragt uns:

Seht ihr, wie machtvoll ich bin? Ich habe euch dazu gebracht aufzustehen!

Wieder heiteres Gelächter unsererseits. Die Spirits beweisen ein weiteres Mal ihren Humor. Dann fährt die Stimme fort:

Jetzt streckt euch!
Schließt eure Augen!
Beruhigt euren Verstand!
Löst alle Verbindungen zur sichtbaren Welt und atmet durch die Nase ein und den Mund wieder aus.
Atmet Licht und Liebe und Heilung für die Welt und eure Herzen.
Atmet die wunderschöne blaue Energie.
Atmet in eure Körper.
Atmet ein.
Atmet.
Beginnt euch zu entspannen.
Beginnt ruhig zu werden.
Und Atmet.
Und fühlt den Frieden.
Fühlt die Liebe.
Fühlt Gott.
Und fühlt die Liebe zu euch selbst.
Glaubt an euch selbst.
Lasst all die Negativität aus diesem und aus vielen anderen Leben gehen.
Seid eins mit euch selbst.
Seid in Frieden.
Seid ruhig und gelassen und sprecht mir nach:

Ich liebe mich selbst.
Ich liebe alle neben mir.
Denn ich bin perfekt.
Und du bist perfekt.
Du bist Gott.
Ich bin Gott.
Und ich bin voller Liebe, die ich der Welt gebe.
Bedingungslos.
Unendlich.
Von diesem Tag an bin ich in Frieden.
Und die wunderschöne blaue Flamme erblüht um mich herum.
Ich liebe dich.
Ich liebe mich.
Ich liebe Gott.
Amen.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch wieder setzen. Wie fühlt ihr euch jetzt?

Wir antworten fröhlich, dass es uns gut geht. Dies wird wieder mit heiterem Lachen quittiert. Dann fährt Lady Nada fort:

Denkt immer daran, dass ihr für euch verantwortlich seid. Ihr habt die Kontrolle über euren Geist und euer Leben. Wenn ihr unglücklich seid, habt ihr selbst gewählt unglücklich zu sein. Wenn ihr glücklich seid, habt ihr selbst gewählt glücklich zu sein. Versteht ihr das?

Seid in Kontrolle eures höheren Wesens. Das ist perfekt für euch. Ihr habt eine Aufgabe in dieser Welt. Und ihr seid wichtig. Immer. Und ihr seid nie allein. Denn ich und die Meister, die Geisterwelt und Gott, Jesus Christus und das Engelreich sind  mit euch. Versteht ihr das?

Wir bejahen die Frage und sie fährt fort:

Habe ich eure Aufmerksamkeit? Ich habe einen speziellen Gast hier. Er möchte sich hier melden und euch zeigen, wie ihr euer drittes Auge öffnen könnt. Ist das gut für euch?

Wir bejahen die Frage und sie hakt nochmal nach:

Seid ihr sicher?

Wir bejahen die Frage nochmals, dieses mal noch enthusiastischer und Lady Nada kichert wieder:

Ich liebe euch wirklich. Eure Energie ist wundervoll!

Wir bedanken uns und sie sagt:

Sehr gerne geschehen!

Dann fährt sie fort:

Bitte singt nochmals zur Vorbereitung auf dieses mysteriöse Wesen!

Wir singen wieder für ca. 2 Minuten das OM. Dann meldet sich eine neue Stimme durch die Trompete, die immer noch vor dem Kabinett zu schweben scheint. Es ist die helle Stimme einer älteren Person, die ein gebrochenes Englisch spricht; es ist Babaji wie sich später herausstellt.

Grüße an euch alle in dieser wundervollen Welt. Schließt eure Augen! Entspannt euch! Atmet in euer schönes Herz! Atmet so in einem schnellen Prozess!
Nun stellt euch eine schöne, violette Flamme in eurem dritten Auge vor und atmet weiter.

Wir sitzen auf unseren Plätzen und befolgen die Anweisungen des Spirits. Ich höre alle Sitzer schnell atmen.

Und nun erzeugt eine schöne, silberne Blase aus Energie um euch herum. Zur gleichen Zeit nutzt die violette Flamme. Beginnt und atmet. Beginnt nun die ätherische Welt zu schauen. Ihr solltet nun ein wunderschönes Licht um euch herum sehen. Und nun solltet ihr eine schöne und weiche Energie in euch spüren. Fahrt mit der Atmung fort. Fahrt fort die schwingende Energie des Lichts zu erzeugen. Könnt ihr die Energie um euch herum sehen? Könnt ihr die Energie fühlen? Bringe diese Energie, dieses Licht in eure Körper und atmet weiter.

Ich bringe das Licht Christus in diese Welt und in diesen Raum. Ich umgebe jedes Wesen in dieses Licht Gottes. Ich erleuchte und lenke es in mein höheres Selbst. Und öffne den Wirbel, sodass die Geister durch mich durch kommen können. So bin ich ein Bote Gottes. So heile ich die Welt und heile mich selbst.

Atmet weiter. Nutzt die schöne violette Flamme. Fahrt fort die silberne Energie um euch herum aufzubauen. Und fühlt die Liebe, die direkt euer höheres Selbst für Gott öffnet.

Wir atmen regelmäßig und laut weiter, als der Spirit fortfährt:

Während ihr weiter atmet, hört was ich euch zu sagen habe:

Ich führe euch Licht zu. Fühlt, wie der ganze Raum erleuchtet wird. Haltet jetzt den Atem an und fokussiert euch auf die Lenkung des Lichtes. Atmet - Jetzt haltet wieder den Atem an - Atmet!

Fahrt fort das Licht zu lenken und ruft eure Schutzengel an und erlaubt ihnen sich durch euren Körper auszudrücken im Wissen, dass sie das Licht Gottes und das Licht Jesus’ sind.

Ihr solltet jetzt das Licht fließend in eurem Verstand spüren. Fühlt ihr die Energie?

Nun sollen wir uns an den Händen halten und die Energie durch die Arme und durch das Herz fließen lassen. Es entsteht eine kurze Pause der Kommunikation, als wir die Energie auf diese Art im Kreis ziehen lassen. Dann:

Ich bin hier um euch zu sagen:

OM / Ich bin das Licht Gottes / Ich bin das Licht Christus / Ich bin im absoluten Frieden / Ich bin erleuchtet / und ich gehe Hand in Hand mit Buddha / OM

Jetzt könnt ihr euch wieder loslassen. Atmet wieder normal. Kommt zurück in eure Körper. Atmet. Fühlt ihr euch gut? Fühlt ihr euch glücklich und in Frieden? Wunderbar!

Ich habe noch einen weiteren Gast hier. Ihm könnt ihr Fragen stellen. Bitte singt noch etwas!

Eineinhalb Minuten singen wir wieder das OM!

Eine kleine Frage und Antwort Runde mit der geistigen Welt

Eine ganz tiefe Bassstimme meldet sich aus dem Kabinett. Es ist St. Germain. Er bittet Sitzerin Nummer 4 eine Frage zustellen.

Nummer 4 fragt, ob er (St. Germain) selber glücklich ist.

Antwort: Ich bin glücklich. Ich bin der Gipfel der Glückseligkeit! Bist du glücklich?

Antwort Nummer 4: Ja!

Antwort Spirit: Schön!

Nun soll Nummer 8 eine Frage stellen. Die Sitzerin möchte wissen, ob es ihrer verstorbenen Mutter gut geht.

Antwort: Gib mir eine Minute. (Es dauert tatsächlich ca. 30 Sekunden bis der Geist wieder spricht) Alles ist gut. Sie ruht sich aus.

Nummer 21 wird aufgerufen. Dieser Teilnehmer spürt eine Energie zwischen seiner Frau und sich selbst. Er fagt, ob St. Germain sagen kann, wessen Energie das ist.

Antwort: Natürlich ist es Liebe.

Als sich die Person bei St. Germain bedankt, meint dieser: Gern geschehen!

Anmerkung: Eigentlich wollte der Sitzer wissen, wessen Energie sie bei sich spüren. Durch die Übersetzung kam beim Spirit jedoch die Frage an, was für eine Art Energie die Sitzer bei sich spüren.

Nummer 27 wird aufgerufen (Lucius).

Lucius fragt, ob der Geist etwas über den PSI Verein bzw. die Örtlichkeit sagen kann. Zum Beispiel, ob sie etwas verändern, oder ob sie auf etwas besonderes achten müssen.

Antwort: Du bist in der Schwingung der Schönheit. Ihr seit alle perfekt gesichert.
Du bist ein Meister. Alles innerhalb dieses Gebäudes ist gut.

Nach dieser kurzen Frage- und Antwortrunde sollen wir wieder das OM singen. Ungefähr zwei Minuten später meldet sich wieder Lady Nada:

Für die Wissenschaft: Ich spreche (jetzt) nicht durch die Trompete!

Tatsächlich sieht man nun nicht mehr das illuminierte Gerät vor dem Kabinett.
Lucius erklärt uns kurz, das Mikrophone für verschiedene Experimente installiert wurden.

So sage ich euch: Ich liebe euch alle! Und wenn euch jemand fragt, wie es euch geht, sagt ihr ab jetzt: Niemals ging es mir besser! Ist das akzeptabel für euch?

Ich fühle mich gut! Alles was du brauchst ist Liebe (All you need is love)! Alles was wir brauchen sind wir einander!

Können wir das zu einem neuen Hit machen?

Jetzt sieht man, wie die Trompete wieder vor dem Kabinett erscheint.

Jetzt bin ich zurück in der Trompete.

Dann sagt / singt Lady Nada etwas unverständliches. Wir bitten sie, dieses nochmals zu wiederholen, aber sie sagt nur kurz und knapp: No!


Heilung durch St. Germain

Lady Nada fragt nun die Teilnehmer:

Möchte jemand hervortreten um Heilung von Meister St. Germain zu erhalten, während der Vorbereitung für die Energie der Apporte an diesem Abend? Lucius, würdest du bitte den Prozess erklären?

Lucius beschreibt kurz den Ablauf. Es werden Sitzer vor das Kabinett gerufen. Dort sollen sie sich hinstellen und einfach die Heilung empfangen. Es soll nach nichts gegriffen werden, es sei denn man wird dazu aufgefordert. Heute wird St. Germain als voll materialisierte Gestalt die Heilung durchführen.

Lucius soll jetzt  drei Teilnehmer frei wählen. Diese sollen dann gleichzeitig zum Kabinett kommen und dann nacheinander direkt vor das Kabinett treten.

Lady Nada meint, man könne bereits jetzt ein Licht aus dem Kabinett leuchten sehen. Außer den leuchtenden Klebestreifen, die zur Orientierung auf den Boden geklebt wurden, kann ich jedoch nichts außergewöhnliches sehen.

Die drei von Lucius zufällig ausgewählten Teilnehmerinnen begeben sich nun zum Kabinett und stellen sich davor auf. Gleich wird die Erste vor das Kabinett gebeten. Sie berichtet uns sofort, was sie erlebt:

Hände berühren ihren Kopf und es werden Finger auf ihre Stirn gedrückt. Dann wird sie umgedreht und Hände massieren ihre Schultern. Die ganze Episode dauert ungefähr eine Minute, dann soll die nächste Teilnehmerin vor das Kabinett kommen.

‘Der nächste Bitte!’ ruft dazu St. Germain mit ernster, tiefer Stimme.

Auch die nächste Teilnehmerin berichtet direkt, was sie vor dem Kabinett erlebt. Ihre linke Hand wird erst gehalten und dann geküsst und gestreichelt. Dann wird sie auch am Rücken massiert und ihr Kopf wird berührt. Ihr Kinn wird mit einer Hand gestreckt, mit der anderen wird sie am Nacken gehalten. Finger werden ihr auf die Stirn gelegt.

Auch diese Episode dauert ungefähr eine Minute. Sie bedankt sich bei St. Germain und dieser erwidert mit sehr dunkle Stimme: ‘Gerne geschehen’.

Dann bittet der Meister die letzte Teilnehmerin vor das Kabinett. Sie wird ebenfalls am Kopf aber auch an den Bronchien berührt (da hat sie auch gerade Probleme). Dann soll sie sich umdrehen und wird an der Wirbelsäule berührt. Dabei berichtet sie, dass sie vor kurzem gestürzt ist und dort auch Probleme hat.

Nachdem die Heilungen abgeschlossen sind, fordert Lady Nada die drei Teilnehmerinnen auf, sich wieder auf ihre Plätze zu setzen. Dann kündigt sie weitere Heilungen für die morgige Sitzung an. Allerdings wäre dann der Geist im Kabinett nicht mehr leuchtend. Heute hätten die drei Damen St. Germain sehen können. Diese bestätigen das und beschreiben die Erscheinung im Kabinett als kleine, dünne Gestalt, die aus sich selbst heraus geleuchtet hat. Auch die Teilnehmer, die direkt neben dem Kabinett sitzen, bestätigen leuchtende Hände gesehen zu haben.


Letzte Worte während der Dunkel-Phase

Nach dieser Episode richtet Lady Nada nochmal ihr Wort an uns:

Dies ist für eure Entwicklung: glaubt mehr an euch selbst und dass ihr selbst ein höheres Wesen seid. Wärt ihr nicht selbst höhere Wesen, wäre dies hier nicht möglich.Versteht ihr das?

Lucius versucht Lady Nada zu necken und sagt: No!

“Nein?”, fragt sie erst, dann beginnt sie zu kichern.

Diese höheren Wesen hier existieren und sie sind euch gleich. Wärt ihr nicht selbst höhere Wesen, wären sie nicht in der Lage dies hier zu tun. Sie wären einfach tot. Sie sind nicht tot. Sie sind sich ihrer bewusst und sie sind lebendig, so wie ihr es seid. Es gibt keine Toten, nur das Leben. Und wenn ihr diese physische Welt verlasst, bewegt ihr euch nach vorn, hin zum Licht Gottes. Versteht ihr das?

Ich möchte euch sagen: Good bye to you tonight! Auf Wiedersehen! Good bye!

Als wir uns von Lady Nada verabschieden fällt die Trompete mit einem lauten Knall zu Boden.

Sam möchte nun gemeinsam mit uns ein Abschlussgebet sprechen und beginnt:

Wir bitten und bestätigen und stimmen zu, dass dieses Licht, welches hier heute Abend entzündet wurde und uns umgibt, mitgenommen und mit der Welt geteilt wird. Wir gehen weiter in Liebe und Licht und Heilung. Amen.

Um Mycheal zurück aus der Trance zu holen singen wir gemeinsam noch ein Lied.

Nach ungefähr zwei Minuten ist Mychael zurück aus der Trance. Zuerst wird ein schwaches Rotlicht eingeschaltet und das Kabinett geöffnet. Mychel sitzt wie zu Beginn der Dunkelphase geknebelt und gefesselt auf seinem Stuhl.

Die Teilnehmer, die das Medium zuvor am Stuhl festgebunden und den Mund verklebt haben, sollen die Fesseln und das Klebeband nun wieder lösen. Dabei wird bestätigt, dass die Fesseln das Medium immer noch fest an den Stuhl halten.

Als die Klettbänder gelöst werden wird deutlich, dass diese Fesseln nicht ohne ein Geräusch zu erzeugen geöffnet werden können.

Der Klebestreifen wird vom Mund entfernt und Mychael spukt die selbe Menge Wasser in die Tasse zurück, die er zum Beginn der Seance in den Mund genommen hat.

Nun wird die normale Deckenbeleuchtung eingeschaltet und wir dürfen unsere Kameras aus dem Vorraum holen um die folgende Materialisation der Objekte aufzunehmen.


Die Materialisation der Kristalle

In der Regel bringt das Medium Edelsteine und Kristalle in allen möglichen Größen, Farben und Formen aus dem Mund hervor.

Vor dieser Materialisation bekommt Mychael eine Schüssel mit Himbeeren gereicht. Er isst die Früchte komplett auf. Dadurch soll gewährleistet werden, dass er die Steine nicht vor der Sitzung bereits im Magen versteckt hat und sie später einfach wieder erbricht. Man kann sich vorstellen, wie die hervorgebrachten Objekte in diesem Falle aussehen und riechen würden.

Es folgt eine kurze Erholungsphase für das Medium. Währenddessen unterhalten sich die Teilnehmer untereinander und mit den Begleitern des Mediums.

Nach ca. fünf Minuten werden wieder einige Kontroll- und Vorsichtsmaßnahmen getroffen:

Ich selbst darf das Kabinett von innen und außen untersuchen. Außer dem Stuhl sehe ich aber nichts verdächtiges im oder am Kabinett. Zum Schluss soll ich sogar noch das Medium selbst abtasten, ob es irgendwas in den Taschen versteckt hat. Ich kann nichts finden. Auch die Begleiter des Mediums werden einer Kontrolle unterzogen und abgetastet.

Nun wird der Mund des Mediums ein weiteres Mal mit einem Klebestreifen verklebt  und die Ränder des Bandes mit einem Filzstift auf der Wange markiert. Dadurch soll verhindert werden, dass das Medium die Steine heimlich im Mund versteckt. Dann setzt es sich zurück auf den Stuhl im Kabinett und die Vorhänge werden wieder zugezogen. Das Licht wird ausgeschaltet und der Helfer beginnt ein weiteres Mal mit einer Affirmation.

Dann singen wir wieder für ungefähr zwei Minuten das OM um die Energie für die Materialisation aufzubauen.

Jetzt geht alles ganz schnell:

Das Medium meldet sich und das Licht wird eingeschaltet. Das Kabinett wird geöffnet und das Medium steht aus dem Stuhl auf. Dabei wird es von Sam und Lucius unter den Armen gestützt. Man sieht bereits jetzt, dass etwas Großes vom Innern seines Mundes gegen das Klebeband drückt.

Schnell wird der Klebestreifen entfernt und zwei weitere Teilnehmer halten ein großes, weißes Tuch vor das Medium. Darin sollen die Apporte aufgefangen werden.

Unter scheinbar großer Anstrengung versucht das Medium nun das Objekt aus dem Mund zu bekommen. Ein paar Mal beugt es sich nach vorne und drückt und stöhnt, bis ein großer, blauschwarzer Stein aus dem Mund heraus in das Tuch fällt.

Kurz darauf fallen noch viele weitere, kleine Steine aus dem Mund; ein ganzer Stein-Regen von gelb-orangefarbenen, kristallenen Steinchen liegen nun neben dem großen blauschwarzen Stein in dem Laken. Von den vorher verspeisten Himbeeren sind keine Spuren zu sehen.

Filmaufnahme der Stein-Materialisationen

Niemand sagt mehr ein Wort, so beeindruckend war das Hervorkommen des großen Steines.

Es sind rot-orange farbene Steine von Lady Rasha und Master Odessa und gelbe Steine von Sanat Kumara. Der große blaue Stein ist ein Geschenk von El Morya.

Der große Stein neben den kleinen Apporten

Zum Größenvergleich: der große Stein in den Händen einer Teilnehmerin

Die kleinen Steine in der Detailansicht

Mychael scheint nun kurz Rücksprache mit der geistigen Welt zu halten und erklärt dann, dass der große Stein aus Indien kommt. Er sei von Hand geschliffen und käme genauer gesagt aus Nepal. Mehrmals betont er, dass der Stein ‘Museums Qualität’ besäße. Außerdem seien in dem Stein Öle verschlossen.

Um sich auszuruhen setzt sich Mychael wieder auf den Stuhl. Auch wir setzen uns wieder auf unsere Plätze und der große Stein wird von Teilnehmer zu Teilnehmer gereicht. Er ist ca. 15 Zentimeter lang und hat ein großes Gewicht. Jedenfalls viel zu groß und schwer, als dass er hätte irgendwo versteckt werden können. Am wenigsten im Mund des Mediums.

Während Mychael wieder zu sich kommt, beantworten die Helfer weitere Fragen der Teilnehmer. Es kommt öfters zu solch großen Apporten aber auch zu ‘Massenapporten’, bei denen hunderte kleiner Steinchen materialisiert werden.


Die Steine werden verteilt

Nach ein paar Minuten setzt sich Mychael an ein kleines Tischchen und sortiert die Apporte.

Nun kommt es zum letzten Teil des Abends. Die Steine werden an die Teilnehmer verteilt. Dazu erhält jeder zusätzlich eine Botschaft der Aufgestiegenen Meister. Wir sollen nun einzeln und nacheinander vor das Tischchen treten und die Steinchen und Botschaften entgegen nehmen.


Mychael sortiert die materialisierten Steine


Die Botschaften variieren stark: es handelt sich um Anleitungen zur Heilung von Krankheiten, um kurze Geschichten zu früheren Leben, um Ratschläge zur spirituellen Weiterentwicklung oder einfach als Geschenk und Wertschätzung. Die Botschaften treffen teilweise genau ins Schwarze und es entstehen sehr ergreifende und persönliche Momente.

Nach dem alle Steinchen verteilt wurden, erhält der Basler PSI Verein den großen blauen Stein als Geschenk.

Die ganze Seance hat ungefähr drei Stunden gedauert. Spät am Abend verabschieden wir uns voneinander und verlassen die Räumlichkeiten des Basler PSI Vereins.